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Kategorie: Bibelarbeiten
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Systematisches Bibellesen ist aus vielen Gründen wichtig! Wir sollten nicht nur unsere „Lieblingsstellen“ regelmäßig lesen, sondern das ganze Wort Gottes.

Alle Bibelstellen werden nach der Elberfelder Bibelübersetzung (unrevidiert, R. Brockhaus Verlag) zitiert.

  

1.) Beispiele im Alten Testament

Schon im AT wird dem König befohlen, jeden Tag eine Abschrift des Gesetzes zu lesen, um gottesfürchtig zu leben, das Gesetz zu kennen und danach zu handeln und sich (trotz seiner Stellung) nicht über seine Brüder zu erheben.

5. Mo 17,18-20 Und es soll geschehen, wenn er auf dem Throne seines Königtums sitzt, so soll er sich eine Abschrift dieses Gesetzes in ein Buch schreiben, aus dem, was vor den Priestern, den Leviten, liegt. Und es soll bei ihm sein, und er soll alle Tage seines Lebens darin lesen, auf dass er den HERRN, seinen Gott, fürchten lerne, um zu beobachten alle Worte dieses Gesetzes und diese Satzungen, sie zu tun; damit sein Herz sich nicht über seine Brüder erhebe und damit er von dem Gebote weder zur Rechten noch zur Linken abweiche, auf dass er die Tage in seinem Königtum verlängere, er und seine Söhne, in der Mitte Israels.

Aber wir sind keine Herrscher oder Könige. Dann müssen wir das Wort Gottes nicht so genau kennen, oder?

Off 1,5+6 Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blute, und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

1. Pt 2,9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;

Auch Josua wurde zum Studium des Gesetzes ermahnt, um das Volk recht zu führen.

Jos 1,1.7.8 [...] da sprach Jehova zu Josua, dem Sohne Nuns, dem Diener Moses, und sagte: [...] Nur sei sehr stark und mutig, dass du darauf achtest, zu tun nach dem ganzen Gesetz, welches mein Knecht Mose dir geboten hat. Weiche nicht davon ab zur Rechten noch zur Linken, auf dass es dir gelinge überall, wohin du gehst. Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Munde weichen, und du sollst darüber sinnen Tag und Nacht, auf dass du darauf achtest, zu tun nach allem, was darin geschrieben ist; denn alsdann wirst du auf deinem Wege Erfolg haben, und alsdann wird es dir gelingen.

Doch auch der einfache Israelit sollte (bereits vor der Zeit der Könige) Gott von ganzem Herzen lieben und Gottes Worte im Herzen tragen. Die Worte Gottes sind so wichtig, dass sie den Kindern von klein auf eingeschärft werden sollten, und zwar bei jeder Gelegenheit.

5. Mo 6,5-7 Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen auf deinem Herzen sein. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest, und wenn du auf dem Wege gehst, und wenn du dich niederlegst, und wenn du aufstehst.

Sollten wir nicht auch jede Gelegenheit nutzen, uns mit Gottes Wort zu beschäftigen, seinen Willen kennen zu lernen und versuchen, danach zu handeln?

 

 

2.) Bibelstudium – Schutz vor Verführungen und Irrlehren

Die Bibel warnt uns vor dem Auftreten von Irrlehrern, besonders in der Endzeit; doch schon in der frühesten Christenheit waren Verführer am Werk.

1. Tim 4,1-3 Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche von dem Glauben abfallen werden, indem sie achten auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen, die in Heuchelei Lügen reden und betreffs des eigenen Gewissens wie mit einem Brenneisen gehärtet sind, verbieten zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, welche Gott geschaffen hat zur Annehmung mit Danksagung für die, welche glauben und die Wahrheit erkennen.

1. Pt 2,1-3 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volke, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, welche verderbliche Sekten neben einführen werden und den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen. Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um welcher willen der Weg der Wahrheit verlästert werden wird. Und durch Habsucht werden sie euch verhandeln mit erkünstelten Worten; welchen das Gericht von alters her nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht.

1.Joh 2,18 Kindlein, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen geworden; daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist.

Einziger Schutz vor diesen zerstörerischen Lehren ist das Festhalten an Gottes Wort. Dazu muss man dieses aber kennen – je genauer, desto besser der Schutz! Und je früher man mit dem Wort Gottes vertraut gemacht wird, desto besser. (vgl. 5. Mo 6,7; s.o.)

2. Tim 3,13-15 Böse Menschen aber und Gaukler werden im Bösen fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden. Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast, und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die vermögend sind, dich weise zu machen zur Seligkeit durch den Glauben, der in Christo Jesu ist.

Hebr 2,1 Deswegen sollen wir um so mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa abgleiten.

1. Joh 2,14 Ich habe euch, Jünglinge, geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.

Paulus befiehlt die Ältesten in Ephesus als Schutz vor den Verführern nicht anderen menschlichen Führern, sondern dem Wort Gottes:

Apg 20,29-32 [Denn] ich weiß [dieses], dass nach meinem Abschiede verderbliche Wölfe zu euch hereinkommen werden, die der Herde nicht schonen. Und aus euch selbst werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her. [...] Und nun befehle ich euch Gott und dem Worte seiner Gnade, welches vermag auf zu erbauen und euch ein Erbe zu geben unter allen Geheiligten.

Wer Gottes Wort kennt, merkt bei Belehrung sofort, ob er die Stimme seines Hirten hört oder nicht:

Joh 10, 1-5 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe eingeht, sondern anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür eingeht, ist Hirte der Schafe. Diesem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus. Wenn er seine eigenen Schafe alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.

Und wenn wir uns nicht sicher sind, sollten wir wie die Gläubigen in Beröa alles an der Schrift prüfen. Dazu ist eine gewisse Grundkenntnis unverzichtbar.

Apg 17,10+11 Die Brüder aber sandten alsbald in der Nacht sowohl Paulus als Silas nach Beröa, welche, als sie angekommen waren, in die Synagoge der Juden gingen. Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf, indem sie täglich die Schriften untersuchten, ob dies sich also verhielte.

 

3.) Weitere Ziele

... Gottes Gedanken und Ratschlüsse kennen

Gott möchte, dass wir seinen Willen erforschen!

Eph 1,15-20 Weshalb auch ich, nachdem ich gehört habe von dem Glauben an den Herrn Jesus, der in euch ist, und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, nicht aufhöre, für euch zu danken, euer erwähnend in meinen Gebeten, auf dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst, damit ihr, erleuchtet an den Augen eures Herzens, wisset, welches die Hoffnung seiner Berufung ist, und welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen, und welches die überschwengliche Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke, in welcher er gewirkt hat in dem Christus, indem er ihn aus den Toten auferweckte . [...]

Eph 3,14.16-19 Dieserhalb beuge ich meine Knie vor dem Vater [unseres Herrn Jesus Christus], ... 16 auf dass er euch gebe, nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen; dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, indem ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, auf dass ihr völlig zu erfassen vermöget mit allen Heiligen, welches die Breite und Länge und Tiefe und Höhe sei, und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, auf dass ihr erfüllt sein möget zu der ganzen Fülle Gottes.

Eph 4,11-15 Und er hat die einen gegeben als Apostel und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer, zur Vollendung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Auferbauung des Leibes Christi, bis wir alle hingelangen zu der Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes, zu dem erwachsenen Manne, zu dem Maße des vollen Wuchses der Fülle des Christus; auf dass wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Winde der Lehre, die da kommt durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum; sondern die Wahrheit festhaltend in Liebe, lasst uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus,

Kol 1,9-12 Deshalb hören auch wir nicht auf, von dem Tage an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, auf dass ihr erfüllt sein möget mit der Erkenntnis seines Willens in aller Weisheit und geistlichem Verständnis, um würdig des Herrn zu wandeln zu allem Wohlgefallen, in jedem guten Werke fruchtbringend, und wachsend durch die Erkenntnis Gottes, gekräftigt mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit, zu allem Ausharren und aller Langmut mit Freuden; danksagend dem Vater, der uns fähig gemacht hat zu dem Anteil am Erbe der Heiligen in dem Lichte, [...]

Kol 2,1-4 Denn ich will, dass ihr wisset, welch großen Kampf ich habe um euch und die in Laodicäa und so viele mein Angesicht im Fleische nicht gesehen haben, auf dass ihre Herzen getröstet sein mögen, vereinigt in Liebe und zu allem Reichtum der vollen Gewissheit des Verständnisses, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, in welchem verborgen sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. Dies sage ich aber, auf dass niemand euch verführe durch überredende Worte.

Wie können wir das alles erreichen, wenn wir uns nicht intensiv regelmäßig und systematisch mit Gottes Wort beschäftigen?

Kol 3,16 Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen, [...]

 

... unsere Heiligung

1. Thess 4,2+3 Denn ihr wisset, welche Gebote wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus. Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligkeit [...]

Eph 5,25-27 Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, auf dass er sie heiligte, sie reinigend durch die Waschung mit Wasser durch das Wort, auf dass er die Versammlung sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.

Joh 15,3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.

Joh 17,17 Heilige sie durch die Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit.

 

... Zeugnis geben

Wir sollen von unserem Glauben jederzeit Zeugnis geben können.

1 Pt 3,15 Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung gegen jeden, der Rechenschaft von euch fordert über die Hoffnung, die in euch ist, [...]

Dazu ist es

4.) Bedeutung der ganzen Heiligen Schrift

a) Ist das AT nicht überflüssig, was uns betrifft steht doch nur im NT, oder?

Stimmt nicht. Die ganze Schrift ist wichtig, einschließlich AT.

2. Tim 3,16+17 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, auf dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig geschickt.

(Man beachte den Zweck der Heiligen Schriften!)

b) Das NT ist die Erfüllung des AT. Deshalb kann das NT ohne Kenntnis des AT gar nicht richtig verstanden werden! Und deshalb finden wir auch so viele AT-Zitate im NT, besonders in den Evangelien.

Mt 5,17 Wähnet nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Statistik zu den Evangelien:

c) Auch die Ereignisse des AT dienen uns zur Belehrung, Ermahnung oder Erbauung (oft in geistlicher Übertragung).

Röm 4,19-24 Und nicht schwach im Glauben, sah er nicht seinen eigenen, schon erstorbenen Leib an, da er fast hundert Jahre alt war, und das Absterben des Mutterleibes der Sara, und zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde gestärkt im Glauben, Gott die Ehre gebend, und war der vollen Gewissheit, dass er, was er verheißen habe, auch zu tun vermöge. Darum ist es ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet worden. Es ist aber nicht allein seinetwegen geschrieben, dass es ihm zugerechnet worden, sondern auch unsertwegen, denen es zugerechnet werden soll, [...]

1. Ko 9,9+10 Denn in dem Gesetz Moses’ steht geschrieben: "Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden". Ist Gott etwa für die Ochsen besorgt? Oder spricht er nicht durchaus um unseretwillen? Denn es ist um unseretwillen geschrieben, dass der Pflügende auf Hoffnung pflügen soll, und der Dreschende auf Hoffnung dreschen, um dessen teilhaftig zu werden.

1. Ko 10,1-11 Denn ich will nicht, dass ihr unkundig seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind, und alle auf Moses getauft wurden in der Wolke und in dem Meere, und alle dieselbe geistliche Speise aßen, und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. (Der Fels aber war der Christus.) An den meisten derselben aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden.

Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen, dass wir nicht nach bösen Dingen gelüsten, gleichwie auch jene gelüsteten. Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: "Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu spielen." Auch lasst uns nicht Hurerei treiben, gleichwie etliche von ihnen Hurerei trieben, und es fielen an einem Tage dreiundzwanzigtausend. Lasst uns auch den Christus nicht versuchen, gleichwie etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden. Murret auch nicht, gleichwie etliche von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden. Alle diese Dinge aber widerfuhren jenen als Vorbilder und sind geschrieben worden zu unserer Ermahnung, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist.

d) Der Herr Jesus hielt das AT nicht für überflüssig, sondern zitiert während seines Wirkens oft daraus und nutzt es selbst nach seiner Auferstehung zur Belehrung seiner Nachfolger.

Joh 5,39 Ihr erforschet die Schriften, denn ihr meinet, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen;

Mt 12,1-7 Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbath durch die Saaten; es hungerte aber seine Jünger, und sie fingen an, Ähren abzupflücken und zu essen. Als aber die Pharisäer es sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was am Sabbath zu tun nicht erlaubt ist. Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und die bei ihm waren hungerte? Wie er in das Haus Gottes ging und die Schaubrote aß, welche er nicht essen durfte, noch die bei ihm waren, sondern allein die Priester? Oder habt ihr nicht in dem Gesetz gelesen, dass an den Sabbathen die Priester in dem Tempel den Sabbath entheiligen und schuldlos sind? Ich sage euch aber: Größeres als der Tempel ist hier. Wenn ihr aber erkannt hättet, was es ist: "Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer", so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben.

Mt 12,39+40 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen, und kein Zeichen wird ihm gegeben werden, als nur das Zeichen Jonas’, des Propheten. Denn gleichwie Jonas drei Tage und drei Nächte in dem Bauche des großen Fisches war, also wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte in dem Herzen der Erde sein.

Mt 21,16 wurden sie unwillig und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber spricht zu ihnen: Ja, habt ihr nie gelesen: "Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet"?

Mt 21,42 Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen"?

Mt 26,24 Der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie über ihn geschrieben steht; ...

Lk 24,25-27 Und er sprach zu ihnen: O ihr Unverständigen und trägen Herzens, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit eingehen? Und von Moses und von allen Propheten anfangend, erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf.

5.) Wertschätzung eines Freundes

Sind uns die Worte eines guten Freundes nicht wertvoll? Wie viel mehr die Worte Jesu. Alles was wir von und über ihn wissen, ist in der Bibel zu finden!

Joh 5,39 Ihr erforschet die Schriften, denn ihr meinet, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen;

Joh 15,15 Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; aber ich habe euch Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört, euch kundgetan habe.

Joh 15,14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was irgend ich euch gebiete.

Doch dazu muss man den Willen Gottes kennen!

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6.) Gottes Wort – nie langweilig

Wird das nicht langweilig, jedes Jahr wieder die ganze Bibel zu lesen? NEIN

  • Gutes:
    Spr 16,20 Wer auf das Wort achtet, wird Gutes erlangen;
  • Licht:
    Ps 119,105 Dein Wort ist Leuchte meinem Fuße und Licht für meinen Pfad.
  • Glückseligkeit:
    Lk 11,28 Er aber sprach: Ja, vielmehr glückselig, die das Wort Gottes hören und bewahren!
  • hat Ewigkeitswert:
    Lk 21,33 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.
  • Gebet:
    Joh 15,7 Wenn ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.

 

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Literaturempfehlung:

Ralph Shallis: Kurswechsel - das Leben beginnt. (Hänssler-Verlag), besonders Kapitel 3.2: Die unerschöpfliche Entdeckung